Intuitive optische Messung

Wird ein Werkstück in den Messbereich des optischen Bildverarbeitungsmessgeräts QM-Fit gelegt, erkennt das System automatisch relevante Geometrieelemente und startet die Messung.
Wird ein Werkstück in den Messbereich des optischen Bildverarbeitungsmessgeräts QM-Fit gelegt, erkennt das System automatisch relevante Geometrieelemente und startet die Messung. Bild: Mitutoyo Deutschland GmbH

Das QM-Fit ist das Ergebnis umfangreicher Kundenrückmeldungen und verbindet moderne Messtechnik mit einer einfachen Benutzerführung. Zentrales Merkmal ist die unmittelbare Einsatzbereitschaft: Wird ein Werkstück in den Messbereich gelegt, erkennt das System automatisch die relevanten Geometrieelemente und startet die Messung. Die gesamte Bedienung erfolgt über einen 15-Zoll-Touchscreen, auf dem alle Funktionen übersichtlich dargestellt werden. Selbst ungeschulte Nutzer können so nach einer kurzen Einarbeitung zuverlässig messen. Eine Schritt-für-Schritt-Führung unterstützt den Anwender vom Start bis zur Protokollierung, sodass Fehler und Unsicherheiten von vornherein vermieden werden. Das QM-FIT nutzt eine leistungsstarke Bilderkennungssoftware, mit der typische Geometrieelemente wie Kreise und Linien automatisch erkannt und ausgewertet werden. Außerdem können spezielle Konturen oder Flächen mit einer Marker-Funktion auf dem Bildschirm ausgewählt werden. Daraufhin erzeugt das System das passende Geometrieelement. Besonders komfortabel ist die Funktion Caliper Snap: Wird das in diesem Modus auf dem Bildschirm eingeblendete digitale Lineal in die Nähe der gewünschten Kante geführt, wird es automatisch daran angelegt. Das unpräzise manuelle Zentrieren von Bildbereichen entfällt. Zudem lassen sich wiederkehrende Messabläufe intuitiv erstellen und abspeichern. Wird ein bereits gespeichertes Bauteil aufgelegt und durch das Gerät erkannt, wird der entsprechende Messablauf automatisch aufgerufen und durchgeführt. Die Messergebnisse werden übersichtlich in einer Liste dargestellt. Sind Toleranzen hinterlegt, werden die Messwerte sofort als I.O./N.I.O. ausgegeben. Die Daten lassen sich digital protokollieren und abspeichern. Dank seiner kompakten Bauweise (ca.370×410×620mm, integrierter Rechner) ist das Gerät flexibel einsetzbar. Der Messbereich beträgt 115×75mm. Durch das eingesetzte Objektiv mit großer Schärfentiefe, können bis zu 36mm hohe Bauteile ohne Nachfokussierung klar abgebildet werden. Dazu sorgt eine hochauflösende Farbkamera für detaillierte Bilder bis zu einer 100-fachen Vergrößerung und ermöglicht so die Erkennung kleinster Details und Oberflächenfehler. Die Beleuchtung erfolgt als LED-Durchlicht oder weißes Acht-Segment-Ringlicht und kann an verschiedenste Anwendungen angepasst werden.

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